Archiv des Autors: erich870

Der HochGenuss Tomatensalat.

Tomatensalat einmal anders.
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Die Tomate oder auch Paradeiser genannt, ist als Sommergemüse
in allen möglichen Variationen bekannt. Heute veredle ich diese heiß
und kalt geliebte Frucht auf besondere Art und zeige euch, wie man aus einfachen,
saisonalen Zutaten etwas Außergewöhnliches auf die Teller zaubern kann.

Man nehme sonnengereifte Tomaten, wenn möglich aus dem eigenen Garten oder wenigstens aus österreichischem Anbau.
An der Stielseite ausschneiden und an der Oberseite kreuzweise die Haut einritzen. Anschließendim kochenden Wasser kurz blanchieren und sofort im eiskalten Wasser abschrecken.Die Haut sorgfältig entfernen und 4 Stk. Tomaten danach in einen Vakuumbeutel geben.
Mit 4 cl. Balsamico Essig, 2 cl Olivenöl, frischem Rosmarin, Zitronenthymian und einer Prise Salz würzen.  Vakuumieren ohne die ganze Luft zu entfernen.
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3 bis 4 Tage dunkel und kühl lagern, damit sich die Marinade schön entfalten kann.
Warm zu Spaghetti aglio olio mit frischen Kräutern. Guten Appetit!
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Kalt auf diversen Blattsalaten oder frischem Spinat servieren.
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Kraftlackel der Keks mit der Talggen – Kraft

KraftStoff

TalggenKraft Das etwas andert Talggen Rezept:

Kraftlackel der Kekse
Zutaten (für circa 25 Stück)
150g Butter
100g Olivenöl
100g Rohrohrzucker
100g Honig
150 ml Milch
150g Talggen gemahlen
200g Mehl
150g Talggen geschrotet
1 TL Bachpulver
60g Grantn

Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen, bei Umluft 165°

1. Butter mit Zucker in einem Topf bei kleiner Hitze erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Gemahlenen Talggen das Mehl und das Backpulver mischen. Nach und nach unter die Buttermischung rühren, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
2. Den Geschrotete Talggen und die geschnittenen Grantn unter die Masse heben.
3. Ein bis zwei Backblech mit Backpapier belegen und mit dem Suppenlöffel zu kleinen Leibchen auf dem Blech formen.
4. Im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten goldbraun backen.
5. Mit dem Backpapier auf einen Gitterrost legen und auskühlen lassen.

KraftLackel

Geschichtliches
Der Talggen war in Oberkärnten, genauer in der Region um Spittal/Drau und im Nockgebiet, über viele Jahrhunderte Bestandteil der bäuerlichen Kost. Seine historischen Wurzeln werden im Frühmittelalter vermutet, die Bezeichnung dürfte slawischer Herkunft sein (talkuna = Hafermehl).
Beim Talggen handelt es sich um gedämpftes Getreide, das – traditionell in der Restwärme nach dem Brotbacken – gedarrt und anschließend grob vermahlen wird. Die Zutaten variieren: Während manche den Talggen aus nur einer Getreidesorte (Weizen oder Roggen) herstellen, mischen andere mehrere Getreidesorten (z.B. Roggen, Dinkel oder Weizen und Hafer). Manche Hersteller/innen halten den Hafer für wesentlich.
Der Talggen dient vor allem als Frühstück oder Abendessen: Dazu wird er mit fast kochend heißem, leicht gesalzenem Wasser angerührt und mit Butter und/oder Zucker bzw. Honig verfeinert (Talggensterz).
Der Talggen kommt heutigen Ernährungsbedürfnissen durchaus entgegen: Aus ihm lässt sich schnell eine vollwertige Speise zubereiten, die durch den Herstellungsprozess bereits aufgeschlossen und somit gut verdaulich ist.1

1  Quelle:
http://www.archeprojekt.at/index.php?option=com_content&view=article&id=100Itemid=103

Kärntner Sushi

Kärntner Sushi

Nori Sushi auf Kärntnerisch
Kärntner Zutaten, vereint mit japanischer Kochkunst und gewürzt mit einer kräftigen Prise Kreativität – fertig ist der perfekte Snack für warme Frühlingstage. Knackiger Lavanttaler Spargel hüllt sich dabei in eine ganz besondere Getreideart, das Einkorn. Die Weizenart gehört zu den ältesten Getreidearten überhaupt und ist reich an Mineral- und Nährstoffen.

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Ich Beziehe das Getreide von der Familie Rudolf und Johanna Sommeregger aus St. Peter bei Spittal an der Drau. „Zurück zu unseren Wurzeln, zu dem, was uns Bauern schon seit jeher ausmacht, nämlich mit und von der Natur zu leben und das zu kultivieren, was uns unser Boden zu jeder Jahreszeit gibt.“ Das waren die Gründe, die Rudolf und Johanna Sommeregger, vor 16 Jahren bewogen haben, den „Weinmannhof“ auf Bioproduktion umzustellen. Das Engagement und der Qualitätsanspruch ind so hoch, dass die Sommereggers mittlerweile zu Kärntens Vorzeigebetrieben im biologischen Anbau gehören. Das Angebot reicht vom Urroggen, dem sogenannten Waldstaudekorn, einer schon fast in Vergessenheit geratenen Kulturpflanze, dem Oberkärntner Roggen, Einkorn bis zu Dinkel, Hafer und Weizen.

 

Das Lavanttal ist bekannt für seinen hochwertigen Spargel. Vor dem 16. Jahrhundert wurde der Spargel hauptsächlich als Heilpflanze eingesetzt. Später kam er dann immer öfter auf den Esstisch. Spargelanbau ist eine sehr zeitintensive Arbeit, bis zur ersten Ernte welche nur von Hand gemacht werden kann, vergehen 3 Jahre.

 

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Man nehme also die zwei edlen Zutaten aus der Region und hülle sie in ein Nori-Blatt, damit das Kärntner Sushi optisch an das japanische Vorbild erinnert. Geschmacklich ist die Komposition wieder HochGenuss-mäßig einzigartig.

 

Zutaten:

1 Bund Lavanttaler Spargel

Einkorn aus dem Bioladen

Nori Blätter

Apfelessig, Zwiebel, Olivenöl

Bambus Matte

 

Den Spargel 2 Finger breit unter der Spitze schälen und am unteren Ende ein wenig abschneiden. Die

Spargelabfälle in einem Topf mit Wasser bedeckt und ganz leicht gesalzen für einen Fond auskochen (ca. 15 min), abseihen und den Spargel darin kochen.

 

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Tipp:
Ich gebe eine halbe, alte trockene Semmel dazu, welche die Bitterstoffe aufnimmt.

Sobald der Spargel kernig ist, auf einen Teller geben und mit einem nassen Tuch bedecken.

Diesen Fond wiederum passieren um ihn dann zum Dünsten des Einkorns zu verwenden.

2 Tassen Einkorn über Nacht in kaltem Wasser Quellen lassen. In einem Topf fein geschnittenen Zwiebel leicht anschmelzen, den über Nacht gequellten und abgeseihten Einkorn dazugeben und mit 6 Tassen Spargelfond aufgießen (Verhältnis 1 Teil Einkorn zu 3 Teilen Spargelfond ). Das ganze dann auf kleiner Flamme 40 bis 60 Minuten Dünsten). Die Garzeit hängt immer von der Getreidequalität ab, daher immer probieren.

 

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Den fertigen Einkorn in eine Schüssel geben und auskühlen lassen, danach mit ein wenig Apfelessig und falls vorhanden mit ganz wenig Sesamöl verfeinern.

Die Noriblätter auf die Bambusmatte legen und das untere drittel mit dem Einkorn belegen
(siehe Foto) eine Stange Spargel darauf legen, den oberen teil des Noriblattes mit kaltem Wasser bestreichen, damit es dann besser klebt, und dann das ganze zu einer kompakten Rolle formen.

Die Rollen ein wenig rasten lassen und in die gewünschten Portionen schneiden, verwenden Sie dazu ihr schärfstes Messer. Fertig ist das Kärntner Sushi.

 

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